Matthias Nerlich - Ihr Bürgermeister für Gifhorn">
Seit acht Jahren bin ich Bürgermeister der Stadt Gifhorn. Damals bin ich mit klaren Zielen angetreten und heute kann ich mich darüber freuen, dass wichtige Vorhaben, die auf meiner persönlichen To-Do-Liste standen, inzwischen abgeschlossen sind oder sich in der Umsetzungsphase befinden. Einige der wichtigsten Projekte möchte ich Ihnen hier kurz aufzeigen:


Familienfreundliche Stadt: Gute Kinderbetreuung

Familienfreundliche Lebensbedingungen, eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und eine bedarfsgerechte Anzahl von Plätzen, das war für mich von Anfang an ein ganz wichtiges Thema. Deshalb sind kleinere KiTa-Gruppen mit nur 23 Kindern schon lange in Standard in Gifhorn. Und auch die 3. Fachkraft in den Krippengruppen war bei uns selbstverständlich, lange bevor sie vom Land Niedersachsen eingeführt wurde.

Mit viel Einfallsreichtum haben wir zusammen mit den verschiedenen Krippen- und Kita-Trägern immer neue Angebote geschaffen und vor allem auch neue Einrichtungen gebaut. Unser Leuchtturmprojekt ist natürlich die Kita Gifhörnchen, ein toller Neubau an der Allerwelle mit 2 Krippengruppen und 5 Kitagruppen. Und erst kürzlich haben wir die Grundsteinlegung für die neue Kita am Sportzentrum Süd gelegt. Hier soll übrigens ein richtiger Familiencampus entstehen.


Ein paar Zahlen gefällig?

Hier mal ein kurzer Blick in die Statistik, der den Kraftakt verdeutlicht, den wir geleistet haben: Als ich 2011 mein Amt antrat, gab es 18 Kindertagestätten. Heute haben wir 25 Einrichtungen. Im Jahr 2011 besuchten insgesamt 1511 Kinder eine Kindertagestätte, im Jahr 2018 waren es 1847 Kinder. Vor acht Jahren wurden nur 199 Kinder in Ganztagsgruppen betreut, heute sind es 628. In die Kinderkrippe gingen damals 157 Kinder, heute sind es 348.


Gute Ganztagsbetreuung für alle

Eine Ganztagsbetreuung muss mehr sein, als Schüler für ein paar Stunden zu beaufsichtigen. Anregungen geben, Raum für Entwicklung schaffen, interessante Angebote machen, das alles leistet heute unser Schuki-Club, die städtische Antwort auf eine qualitätsvolle Ganztagsbetreuung. Rund 150 Kinder sind zurzeit dabei. Eine große Anzahl von Kooperationspartner, darunter auch der MTV Gifhorn, die Tanzschule Berger, der NABU, bieten Kindern die Gelegenheit, wichtige Erfahrungen zu sammeln und neue Fertigkeiten zu erlangen.


Neue Mensen für die Schulen

Hier geben wir zurzeit richtig Gas. Die Mensa an der Gebrüder-Grimm Schule ist bereits fertiggestellt. An der Adam-Riess-Schule und an der Wilhelm-Busch Schule ist jetzt Baustart für die beiden neuen Mensen. Damit schaffen wir nicht nur die technischen und räumlichen Voraussetzungen für ein besseres und gesünderes Schulessen, sondern damit entstehen auch neue zusätzliche Räume für die Ganztagsbetreuung. Wenn wir das geschafft haben, gehen wir den Mensaneubau an der Michael-Ende Schule an.


Umbau Busbahnhof: Mehr Komfort, besseres Stadtbild

Mit 4,25 Millionen Euro Investitionskosten ist der Umbau des Busbahnhofes samt Bahnhofstraße sicher das wichtigste Infrastrukturprojekt, das ich zu Beginn meiner Amtszeit angekündigt habe – und nun kurz vor der Fertigstellung steht. Die technischen Voraussetzungen für E-Mobilität sind bereits mit eingeplant.


Wohnen: Gut und bezahlbar

Die Gifhorner erwarten zu Recht, dass das Wohnungsangebot nicht nur im hochpreisigen Segment steigt. Deshalb hat der Rat der Stadt Gifhorn beschlossen, dass in neuen Wohnbaugebieten ein Anteil von mindestens 20 % der Wohneinheiten (WE) so beschaffen sein muss, dass er sozial gefördert werden kann.

Umgesetzt wird diese Sozialquote zurzeit im Baugebiet „Silbereiche Süd, Kästorf“ durch den Neubau von 8 WE und im Baugebiet „Berghop Ost, Wilsche“ mit dem Neubau von zirka  6 WE. Im künftigen Baugebiet „Lehmweg Süd, Gifhorn“ werden voraussichtlich ca. 20 weitere WE entstehen, die sozial gefördert werden können. Eine nicht unerhebliche Anzahl gebundener Wohneinheiten wird sich voraussichtlich noch im neuen Baugebiet „Hohes Feld“ ergeben.

Außerdem wird aktuell die Wohnbebauung in der Bergstraße um 71 geförderte WE und in der Braunschweiger Straße um 5 geförderte WE erweitert. Darüber hinaus läuft ein Vergabeverfahren für das städtische Grundstück in der Braunschweiger Straße 25, das sich u. a. an Investoren für den sozial geförderten Wohnungsbau wendet.

Und wenn in Zukunft das „Quartier am Laubberg“ (ehemaliges Krankenhaus-Areal) bebaut wird, dann entsteht dort ein ganz neuer Stadtteil mit Wohnraum in unterschiedlichen Preissegmenten.


Kaufen und entwickeln in der Innenstadt

Als wir den Nicolaihof gekauft haben, da war mein Ziel, den hinteren Bereich der Fußgängerzone wiederzubeleben. Heute nutzt die Stadt das Gebäude zum Teil selbst und hat die Flächen im Erdgeschoss an einen Biosupermarkt vermietet, der die Angebotspalette in der Fußgängerzone ganz wesentlich bereichert. Ich finde, es hat sich gelohnt, das Konzept ist aufgegangen. Statt Leerstand haben wir Handel und Wandel.


Ein Supermarkt in der City: Versprechen eingelöst

Ein Supermarkt im Zentrum – das war der große Wunsch vieler Gifhornerinnen und Gifhorner. Ich habe meinen Wählern versprochen, alles daran zu setzen, dieses Projekt zu realisieren. Am Ende meiner ersten Amtszeit kann ich sagen: Es ist ein gelungener, wertiger Bau, der an der Konrad-Adenauer-Straße entstanden ist.


BGS-Gelände gekauft: Das soll kommen

Es war für mich eine strategische Entscheidung, das ehemalige Gelände des Bundesgrenzschutzes als zukünftige städtebauliche Entwicklungsfläche zu kaufen. Ich stelle mir dort ein neues Quartier vor, das die Themen Wohnen, Leben, Arbeiten und Lernen miteinander vereint – mit verschiedenen Wohnprojekten, auch im Bereich des geförderten Wohnungsbaus, der Etablierung einer Bildungseinrichtung, Flächen für Existenzgründer, etc.. Die Kita ist schon da, alles andere wird kommen.


Highlight Kultur

Zweimal war Gifhorn Gastgeber des großen Festivals stars@ndr2. Zehntausende Besucherinenn und Besucher aus der ganzen Region kamen in die Stadt, um mit den Topstars auf der Bühne am Sportplatz in Gamsen zu feiern. Ich finde, dass sich Investitionen in Kultur am Ende immer rechnen, auch Großveranstaltungen. Sie wirken nach innen wie nach außen. Wir bieten den Gifhorner Bürgerinnen und Bürger ein unvergessliches Erlebnis und werben nach außen mit einem guten Image. Deshalb möchte ich auch eine Neuauflage von "Feuer und Wasser".

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